{"id":98720,"date":"2022-07-14T14:23:24","date_gmt":"2022-07-14T12:23:24","guid":{"rendered":"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/katera-dieta-je-najboljsa-za-zdravo-crevesje\/"},"modified":"2022-08-08T11:36:37","modified_gmt":"2022-08-08T09:36:37","slug":"welche-diat-ist-die-beste-fuer-einen-gesunden-darm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/at\/welche-diat-ist-die-beste-fuer-einen-gesunden-darm\/","title":{"rendered":"Welche Di\u00e4t ist die beste f\u00fcr einen gesunden Darm?"},"content":{"rendered":"<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<p><strong>Die Ern\u00e4hrung \u00fcbt den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die Zusammensetzung der Darmmikrobiota, ihre Diversit\u00e4t und Anzahl aus. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Essgewohnheiten sehr ver\u00e4ndert, was sich in immer h\u00e4ufigeren Verdauungsproblemen widerspiegelte. Die westliche Ern\u00e4hrungsweise f\u00fchrt zu einer verringerten Diversit\u00e4t der Darmmikrobiota, w\u00e4hrend die mediterrane Ern\u00e4hrung mit einer h\u00f6heren Diversit\u00e4t und Stabilit\u00e4t der Mikrobiota verbunden ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kenntnisse \u00fcber den Zusammenhang zwischen der Darmmikrobiota und der Gesundheit sind in den letzten Jahrzehnten erheblich gestiegen. Nun wissen wir, dass eine ver\u00e4nderte Mikrobiota mit diversen Krankheiten zusammenh\u00e4ngt, einschlie\u00dflich psychischer St\u00f6rungen, Verdauungsst\u00f6rungen, Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Diversit\u00e4t, <strong>Vielf\u00e4ltigkeit und Anzahl der Darmmikrobiota sowie ein gutes Verh\u00e4ltnis zwischen den<\/strong> Hauptvertretern der Bakterien <em>Bacteroidetes und Firmicutes, <\/em><strong>sind ein Anzeichen f\u00fcr eine gute Darmmikrobiota<\/strong> und ein ausgezeichneter Weg zum guten Allgemeinzustand. Eine vollwertige Ern\u00e4hrung, insbesondere <strong>Ballaststoffe, ist der Hauptanreger der mikrobiellen Diversit\u00e4t.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum ist die Ballaststoffzufuhr f\u00fcr die Darmmikrobiota wichtig?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Mikrobiota befindet sich im Dickdarm, der eine g\u00fcnstige \u00dcberlebensumgebung darstellt. Der Mensch kann die Ballaststoffe nicht verdauen, weil ihm bestimmte Enzyme dazu fehlen. Die Ballaststoffe bleiben jedoch nicht ungenutzt, da sie im Dickdarm von unserer Darmmikrobiota wohltuend verwendet und fermentiert werden, wobei die Bakterienmetaboliten, kurzkettige Fetts\u00e4uren (Butyrat, Acetat und Propionat) entstehen.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zelenjava-zita-1024x683.jpg\" alt=\"Frisches Gem\u00fcse, Getreide und N\u00fcsse sollten m\u00f6glichst h\u00e4ufig auf den Tisch kommen.\" class=\"wp-image-98661\" srcset=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zelenjava-zita-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zelenjava-zita-300x200.jpg 300w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zelenjava-zita-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zelenjava-zita-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zelenjava-zita-150x100.jpg 150w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zelenjava-zita-750x500.jpg 750w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zelenjava-zita-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<p>Diese kurzkettige Fetts\u00e4uren spielen eine wichtige Rolle f\u00fcr: <strong>Appetitregelung, Funktion der Darmbarriere, Fettstoffwechsel, Hemmung pathogener Organismen, St\u00e4rkung der Abwehrkr\u00e4fte, Integrit\u00e4t der Blut-Hirn-Schranke, <\/strong>Schutz vor Dickdarmkrebs und stellen den Brennstoff f\u00fcr unsere Darmzellen (Butyrat) dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen uns dessen bewusst werden, dass wir durch die Auswahl der Nahrungsmittel nicht nur uns, sondern auch unsere Darmmikrobiota ern\u00e4hren, weil die Mikrobe im Darm gegeneinander um die N\u00e4hrstoffe und den Raum konkurrieren. Die <strong>Qualit\u00e4t, Menge und die Uhrzeit der Nahrungszufuhr <\/strong>spielen eine ausschlaggebende Rolle bei der Gestaltung der Darmmikrobiota und der Darmfunktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Zufuhr geeigneter Nahrungsmittel k\u00f6nnen wir also das Wachstum n\u00fctzlicher Bakterien anregen, w\u00e4hrend wird durch eine ungeeignete Ern\u00e4hrung die Diversit\u00e4t der Darmmikrobiota verringern sowie das Wachstum sch\u00e4dlicher Bakterien anregen k\u00f6nnen. <strong>Ver\u00e4nderungen in der Zusammensetzung der Darmmikrobiota haben einen entscheidenden Einfluss auch auf unseres allgemeine Wohlbefinden und unseren gesundheitlichen Status.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum m\u00fcssten wir auf unsere Darmmikrobiota aufpassen?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Darmmikrobiota spielt zahlreiche wichtige Rollen in unserem K\u00f6rper:<br><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>hilft beim Stoffwechsel von Lebensmitteln, die unverdaut in den Dickdarm gelangen und erm\u00f6glicht dadurch die Ausnutzung der N\u00e4hrstoffe, die sonst mit dem Stuhl verlorene gehen w\u00fcrden,<\/li><li>hilft bei der Synthese und Umwandlung essentieller N\u00e4hrstoffe; wie z.B. kurzkettige Fetts\u00e4uren, Vitamin K, Thiamin, Biotin und B6 sowie Neurotransmitter (Serotonin)\u2026,&nbsp;<\/li><li>sensibilisiert und regelt unmittelbar unser Immunsystem (beeinflusst das Gleichgewicht von Entz\u00fcndungsprozessen und entz\u00fcndungshemmenden Prozessen im Darm),<\/li><li>mikrobielle Ballaststoff-Fermentation erzeugt im Darm eine leicht saure Umgebung, die das \u00fcberm\u00e4\u00dfige Wachstum sch\u00e4dlicher Bakterien hemmt und auf diese Art und Weise das Gleichgewicht zwischen n\u00fctzlichen und opportunistischen Mikroorganismen aufrechterh\u00e4lt,<\/li><li>ihre wichtigste Rolle ist die Aufrechterhaltung der Darmintegrit\u00e4t.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Wegen aller obengenannten und wahrscheinlich noch vieler anderen, noch unentdeckten Rollen kann ein beeintr\u00e4chtigtes System in der Darmmikrobiota zu einem schlechteren gesundheitlichen Zustand f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ern\u00e4hrungsweisen, welche die Darmmikrobiota ung\u00fcnstig beeinflussen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einfluss der westlichen Ern\u00e4hrungsweise auf die Darmmikrobiota<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Unsere Lebensgewohnheiten haben sich durch die Urbanisierung im letzten Jahrhundert bedeutend ver\u00e4ndert. Wir verbringen mehr Zeit am Arbeitsplatz, deshalb bleibt uns weniger Zeit f\u00fcrs Essen und wir suchen nach schnellen L\u00f6sungen. Die Lebensmittelindustrie hat dies als Vorteil angesehen und ausgenutzt, sodass sie uns fast auf jedem Schritt verschiedene M\u00f6glichkeiten bietet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Ern\u00e4hrung beruht auf einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Energiezufuhr, einer <strong>hohen Zufuhr von verarbeiteten Lebensmitteln,<\/strong> die <strong>reich an Zusatzstoffen<\/strong> sind<strong>, Einfachzuckern und ges\u00e4ttigten Fetten und einer erheblich h\u00f6heren Zufuhr von Eiwei\u00df tierischer Herkunft.<\/strong> Andererseits wird eine solche Ern\u00e4hrungsweise von einer <strong>unzul\u00e4nglichen Ballaststoffzufuhr<\/strong> begleitet (Obst, Gem\u00fcse, H\u00fclsenfr\u00fcchte und Vollkorngetreide).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zufuhr solcher Nahrung erzeugt keine g\u00fcnstige Umgebung f\u00fcr n\u00fctzliche Bakterien, sondern ganz im Gegenteil, regt das Wachstum derjenigen Bakterien an, die, wenn es zu viele davon gibt, die Integrit\u00e4t der Darmwand verringern.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Studien wurde wahrgenommen, dass die Menschen, die sich \u00fcberwiegend mit hochverarbeiteten Nahrungsmitteln ern\u00e4hren, Folgendes aufweisen:<\/p>\n\n\n\n<p>1. verringerte Diversit\u00e4t der Darmmikrobiota sowie einen erh\u00f6hten Endotoxinspiegel (Lypopolysaccharide) im Blutkreislauf, was darauf hinweist, dass sie eine erh\u00f6hte Darmdurchl\u00e4ssigkeit und eine h\u00f6here Bakterienzahl haben, die in ihrer Zellenwand Lypopolysaccharide aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>2. reduzierte Menge an n\u00fctzlichen kurzkettigen Fetts\u00e4uren.<\/p>\n\n\n\n<p>All das h\u00e4ngt mit Entz\u00fcndungen und einem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr die Entwicklung chronischer Erkrankungen zusammen. Die westliche Ern\u00e4hrungsweise ist in hoch entwickelten L\u00e4ndern leider zum Standard geworden, was auch in Entwicklungsl\u00e4ndern immer mehr zum Vorschein kommt.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zivila-sladkor-1024x683.jpg\" alt=\"Ungesunde und verarbeitete Lebensmittel: Cornflakes, S\u00fc\u00dfigkeiten, Chips, Softdrinks.\" class=\"wp-image-98668\" srcset=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zivila-sladkor-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zivila-sladkor-300x200.jpg 300w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zivila-sladkor-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zivila-sladkor-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zivila-sladkor-150x100.jpg 150w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zivila-sladkor-750x500.jpg 750w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zivila-sladkor-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einfluss von Ern\u00e4hrungsstrategien, die auf einer hohen Fettzufuhr oder auf N\u00e4hrstoffen tierischer Herkunft beruhen (ketogene Di\u00e4t und Fleischdi\u00e4t) auf die Darmmikrobiota<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die ketogene Di\u00e4t ist eine besondere Ern\u00e4hrungsart, bei der auf die Zufuhr von Kohlenhydraten au\u00dferordentlich aufgepasst wird. Durch eine niedrige Zufuhr von Kohlenhydraten (gew\u00f6hnlich unter 50 g\/Tag) und eine hohe Fettzufuhr erzielen wir die Erzeugung von Ketonk\u00f6rpern in der Leber, die dann vom K\u00f6rper als Brennstoff verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Di\u00e4ten mit einem au\u00dferordentlich hohen Fettanteil <strong>reduzieren die Zahl n\u00fctzlicher Bifidobakterien und Lactobazillen,<\/strong> weil die Ketonk\u00f6rper das Wachstum dieser Bakterien und dadurch die Produktion von Butyrat, des Grundbrennstoffs f\u00fcr die Darmzellen, <strong>hemmen<\/strong>. In der Zwischenzeit wird die <strong>Anzahl an bestimmten Bakterienarten vom Stamm Firmicutes erh\u00f6ht, die mit dem \u00dcbergewicht zusammenh\u00e4ngen.<\/strong> Es ist allerdings noch nicht genug erforscht, ob die tats\u00e4chliche Ursache die hohe Fettzufuhr oder der Mangel an Ballaststoffen ist, die mit einer derartigen Ern\u00e4hrungsart einhergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die<strong> Fleischdi\u00e4t (urspr\u00fcnglich Carnivore-Di\u00e4t)<\/strong> ist eine von den neuesten extremen popul\u00e4ren Di\u00e4ten, die au\u00dferordentlich restriktiv ist und die auf einer \u00fcberwiegenden Zufuhr von N\u00e4hrstoffen tierischer Herkunft (Fleisch, Fisch, Eier, Milcherzeugnisse) sowie auf dem Ausschluss aller N\u00e4hrstoffe pflanzlicher Herkunft (Obst, Gem\u00fcse, Nussfr\u00fcchte, Samen, Getreide\u2026) beruht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie wird unsere Darmmikrobiota durch die Fleischdi\u00e4t beeinflusst?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Eine hohe Zufuhr von Eiwei\u00df tierischer Herkunft (wonach gew\u00f6hnlich eine h\u00f6here Zufuhr ges\u00e4ttigter Fette folgt) h\u00e4ngt mit einer erh\u00f6hten Zahl an <em>Bacteroides <\/em>zusammen, welche <strong>die Darmschleimhaut abbauen, die Darmdurchl\u00e4ssigkeit erh\u00f6hen<\/strong> sowie die mit dem Dickdarmkrebs und mit der Reduzierung n\u00fctzlicher Lactobazillen verbundenen <strong>Metaboliten erzeugen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abbau der Darmschleimhaut ist ein nat\u00fcrlicher Prozess, der t\u00e4glich passiert. Wir k\u00f6nnen jedoch beobachten, dass der <strong>Abbau im Falle einer hohen Zufuhr von Eiwei\u00df tierischer Herkunft bei einer zugleich zu niedrigen Zufuhr von Pflanzenballaststoffen schneller erfolgt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es kann vorkommen, dass aufgrund einer solchen Ern\u00e4hrungsweise mit der reduzierten Zufuhr von Ballaststoffen pflanzlicher Herkunft zu einer Reduzierung von Bl\u00e4hungen und Darmgasen kommt, was jedoch nicht hei\u00dft, dass unser Darm gesund ist. Eine hohe Zufuhr von Eiwei\u00df tierischer Herkunft bei einer gleichzeitig niedrigen Zufuhr von N\u00e4hrstoffen pflanzlicher Herkunft (bei diesen Strategien haupts\u00e4chlich Getreide und H\u00fclsenfr\u00fcchte) <strong>reduziert<\/strong>, neben einem negativen Einfluss auf das System der Darmmikrobiota, <strong>die Produktion von Butyrat<\/strong>, tr\u00e4gt zur <strong>Erh\u00f6hung des pH-Wertes im Dickdarm<\/strong> bei, was <strong>die Kolonisation opportunistischer und sch\u00e4dlicher Bakterien<\/strong> im Darm <strong>anregt<\/strong>.<br>Im Falle, wenn die ketogene Di\u00e4t aus medizinischen Gr\u00fcnden notwendig ist, k\u00f6nnen wir den negativen Einfluss auf die Mikrobiota durch eine erh\u00f6hte Zufuhr von Ballaststoffen aus Gem\u00fcse, Proteinen aus geronnener Milch und Eiwei\u00df pflanzlicher Herkunft (z.B. Bohneneiwei\u00df) sowie durch die Zufuhr von Omega-3-Fetts\u00e4uren (Fisch, Nussfr\u00fcchte, Samen \u2026) verringern.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/omega-3-1024x683.jpg\" alt=\"Omega-3-haltige Lebensmittel: Avocado, Mandeln, Lachs, Eier und N\u00fcsse\" class=\"wp-image-98605\" srcset=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/omega-3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/omega-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/omega-3-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/omega-3-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/omega-3-150x100.jpg 150w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/omega-3-750x500.jpg 750w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/omega-3-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einfluss der glutenfreien Ern\u00e4hrung auf die Darmmikrobiota<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Manchmal ist eine glutenfreie Ern\u00e4hrung aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden (z.B. Z\u00f6liakie, Nicht-Z\u00f6liakie-Weizensensitivit\u00e4t) unumg\u00e4nglich. Zurzeit besteht leider immer noch keine andere L\u00f6sung, au\u00dfer Gluten aus der Ern\u00e4hrung streng auszuschlie\u00dfen. Wir vermeiden oft Gluten aus anderen, nicht unbedingt gesundheitlichen Gr\u00fcnden. In beiden F\u00e4llen m\u00fcssen wir uns dessen bewusst sein, dass eine langandauernde glutenfreie Ern\u00e4hrung eine Verringerung der mikrobiellen Diversit\u00e4t bewirkt, was durch eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen aus anderem glutenfreien Vollkorngetreide, Obst und Gem\u00fcse verhindert werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ern\u00e4hrung, die einen g\u00fcnstigen Einfluss auf den Darm und die Darmmikrobiota aus\u00fcbt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><br><\/strong><strong><em>Vegetariertum\/Veganertum<\/em><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Unterschied zu Allesfressern schlie\u00dft das Veganertum alle N\u00e4hrstoffe tierischer Herkunft und deren Produkte (Milcherzeugnisse und Honig) vollkommen aus, w\u00e4hrend die Vegetarier immer noch ein oder mehrere Lebensmittel tierischer Herkunft in ihre Ern\u00e4hrung einschlie\u00dfen (Fisch, Eier und Milcherzeugnisse). Ihre Mikrobiota unterscheidet sich aufgrund der andersartigen Ern\u00e4hrung von der Mikrobiota der Allesfresser, wobei die Unterschiede zwischen Vegetariern und Veganen minimal sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sieht die Situation mit der Diversit\u00e4t der Darmmikrobiota bei ausschlie\u00dflichen Pflanzenfressern aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vegetarier und Veganer beziehen oft in ihre Ern\u00e4hrung mehr N\u00e4hrstoffe pflanzlicher Herkunft ein, weshalb sie &#8211; im Vergleich zu Allesfressern &#8211; eine h\u00f6here Zufuhr von Ballaststoffen und Eiwei\u00df pflanzlicher Herkunft haben und weshalb wir erwarten w\u00fcrden, dass dies eine h\u00f6here Diversit\u00e4t der Darmmikrobiota bewirkt. Aktuelle Forschungen liefern doch unterschiedliche Ergebnisse, weil die Nahrung tierischer Herkunft, die von dieser Menschengruppe vermieden wird, auch zur Diversit\u00e4t der Darmmikrobiota beitr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor Sie zum Schluss kommen, dass es dann sowieso egal ist, wie Sie sich ern\u00e4hren, warten Sie lieber ab. Studien offenbaren, dass Vegetarier und Veganer eine h\u00f6here Produktion kurzkettiger Fetts\u00e4uren und mehr solche Bakterien aufweisen, die f\u00fcr unsere Gesundheit n\u00fctzlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Vegetariertum und das Veganertum bringen keine gro\u00dfen Vorteile bzw. sie k\u00f6nnen sogar ungesund sein, wenn wir uns mit hochverarbeiteten veganen und vegetarischen Erzeugnissen ern\u00e4hren. Eine vollwertige, \u00fcberwiegend pflanzliche Ern\u00e4hrung ist demnach eine Ern\u00e4hrungsweise, mit der auch unsere Mikrobiota zufrieden sein wird.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/priprava-solate-1024x683.jpg\" alt=\"Lachende Frau am Mittagstisch beim Salat-Auftun.\" class=\"wp-image-98647\" srcset=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/priprava-solate-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/priprava-solate-300x200.jpg 300w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/priprava-solate-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/priprava-solate-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/priprava-solate-150x100.jpg 150w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/priprava-solate-750x500.jpg 750w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/priprava-solate-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mediterrane Ern\u00e4hrung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Und letztendlich, wahrscheinlich die beste Ern\u00e4hrungsweise, die unsere Gesundheit als ein Ganzes und unsere Darmmikrobiota unterst\u00fctzen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzept der mediterranen Ern\u00e4hrung fasst die traditionale Ern\u00e4hrung der Einwohner von Kreta, Griechenland und der s\u00fcdlichen italienischen Region ungef\u00e4hr aus dem Jahr 1960 zusammen. Zahlreiche Studien zeigen einen au\u00dferordentlich positiven Einfluss der mediterranen Di\u00e4t auf alle Gesundheitsindikatoren sowie auf die Darmmikrobiota.<\/p>\n\n\n\n<p>Merkmale der mediterranen Ern\u00e4hrung sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>hohe Zufuhr von N\u00e4hrstoffen pflanzlicher Herkunft und dadurch von <strong>Polyphenolen aus Obst und Gem\u00fcse, Oliven und Oliven\u00f6l, Nussfr\u00fcchten, H\u00fclsenfr\u00fcchten und aromatischen Gew\u00fcrzen und Kr\u00e4utern.<\/strong> Sie weisen antioxidative, entz\u00fcndungshemmende Eigenschaften auf und regen das Wachstum von Bakterien an, die mehr kurzkettige Fetts\u00e4uren erzeugen, die Darmwand verbessern und die Darmentz\u00fcndung reduzieren.<\/li><li>Zufuhr von mindestens 14 g Ballaststoffen\/1000 kcal, was eine beinahe doppelte Menge im Vergleich zur westlichen Ern\u00e4hrung (8 g Ballaststoffe\/1000 kcal) darstellt,<\/li><li>hohe Zufuhr von Ballaststoffen mit pr\u00e4biotischen Eigenschaften (z.B. Knoblauch und Zwiebeln) und Kohlenhydraten mit niedrigem glyk\u00e4mischen Index (H\u00fclsenfr\u00fcchte, Vollkorngetreide)<\/li><li>h\u00f6here Zufuhr unges\u00e4ttigter Fetts\u00e4uren sowie Omega-3-Fetts\u00e4uren aus Fisch (extra natives Oliven\u00f6l stellt die Hauptfettquelle in der mediterranen Di\u00e4t dar),<\/li><li>h\u00f6here Zufuhr von Eiwei\u00df pflanzlicher Herkunft,<\/li><li>niedrige Zufuhr von Eiwei\u00df tierischer Herkunft (h\u00f6chstens einmal w\u00f6chentlich und vor allem fettarmes Fleisch), verarbeiteter Lebensmittel (z.B. verarbeitetes Rotfleisch) sowie von ges\u00e4ttigten Fette (Butter, Grieben),<\/li><li>m\u00e4\u00dfige Zufuhr von Milcherzeugnissen (meistens in Form von fermentierten Produkten).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Diejenigen Personen, die sich mediterran ern\u00e4hren, zeigen eine <strong>h\u00f6here mikrobielle Diversit\u00e4t<\/strong>, wobei n\u00fctzliche Bakterien Lactobazillus und Bifidobakterium vorhanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein solches mikrobielles System und die Zufuhr von N\u00e4hrstoffen, die es beg\u00fcnstigen, f\u00fchren zu einer h\u00f6heren Erzeugung von N\u00e4hrstoffen kurzkettiger Fetts\u00e4uren und dadurch zu einem verminderten Risiko vor Ungleichgewicht und einem \u00fcberm\u00e4\u00dfig durchl\u00e4ssigen Darm.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielsweise, die Anzahl an <em>Faecalibacterium prausnitzii und Roseburia hominis<\/em> steht in einem positiven Zusammenhang mit dem Verzehr von Obst, Rotwein und Fettfisch, H\u00fclsenfr\u00fcchten und Getreide, jedoch in einem negativen mit dem Verzehr von Erzeugnissen mit erh\u00f6htem Zuckergehalt. Diese Bakterien sind f\u00fcr ihre entz\u00fcndungshemmenden Eigenschaften bekannt und tragen durch Ballaststoff-Fermentation zum Schutz der Darmwand bei.<\/p>\n\n\n    <\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zar-in-elenjava-1024x684.jpg\" alt=\"Die mediterrane Ern\u00e4hrung basiert auf Gem\u00fcse, Oliven, Oliven\u00f6l, N\u00fcssen, H\u00fclsenfr\u00fcchten und aromatischen Gew\u00fcrzen.\" class=\"wp-image-98654\" srcset=\"https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zar-in-elenjava-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zar-in-elenjava-300x200.jpg 300w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zar-in-elenjava-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zar-in-elenjava-2048x1367.jpg 2048w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zar-in-elenjava-150x100.jpg 150w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zar-in-elenjava-750x501.jpg 750w, https:\/\/donat.wp.dev.optiweb.si\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/zar-in-elenjava-900x601.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n<div id=\"\" class=\"blog-text-section  \">\n    \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Abschlie\u00dfende Botschaft<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Halten Sie vor Augen, dass f\u00fcr eine ausgewogene Darmmikrobiota und deren Aufrechterhaltung empfehlenswert ist, die Zufuhr von verarbeiteten Lebensmitteln und ges\u00e4ttigten Fetten zu reduzieren und vielf\u00e4ltige, bunte Nahrungsmittel zu essen, die vor allem auf N\u00e4hrstoffen pflanzlicher Herkunft basieren (Obst und Gem\u00fcse, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Vollkorngetreide) sowie auf eine zufriedenstellende Zufuhr von Omega-3-Fetts\u00e4uren zu achten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Ern\u00e4hrung erh\u00f6ht die mikrobielle Diversit\u00e4t und verbessert das Verh\u00e4ltnis zwischen n\u00fctzlichen und sch\u00e4dlichen Bakterien, was zu einer guten Darmintegrit\u00e4t, einem verringerten Risiko f\u00fcr oxidativen Stress und Entz\u00fcndungen, einer besseren Insulinempfindlichkeit und Funktion des Immunsystems f\u00fchrt und das Risiko f\u00fcr die Entwicklung einer Reihe von chronischen Erkrankungen verringert, die mit niedriggradigen Entz\u00fcndungen zusammenh\u00e4ngen.&nbsp;<\/p>\n\n\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ern\u00e4hrung \u00fcbt den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die Zusammensetzung der Darmmikrobiota, ihre Diversit\u00e4t und Anzahl aus. 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